I. So wählen Sie das richtige Manometer aus
Die Auswahl des richtigen Instrumententyps basierend auf den Produktprozessanforderungen ist eine entscheidende Voraussetzung für die Gewährleistung eines normalen Instrumentenbetriebs und einer sicheren Produktion. Bei der Auswahl eines Instrumententyps sollten die folgenden drei Aspekte berücksichtigt werden:
(1) Berücksichtigen Sie die Produktprozessanforderungen in der industriellen Produktion. Ob beispielsweise Fernübertragung, automatische Aufzeichnung oder Alarmfunktionen benötigt werden;
(2) Berücksichtigen Sie die Eigenschaften des gemessenen Mediums. Wie Temperatur, Viskosität, Korrosivität, Verschmutzungsgrad, Entflammbarkeit und Explosivität;
(3) Berücksichtigen Sie die Umgebungsbedingungen vor Ort-. Zum Beispiel hohe Temperaturen, elektromagnetische Felder, Vibrationen und -Installationsbedingungen vor Ort.
1. Bestimmen des Messbereichs des Instruments
Um das Instrument sinnvoll und wirtschaftlich nutzen zu können, sollte die Reichweite des Instruments nicht zu groß sein. Um jedoch die Messgenauigkeit zu gewährleisten, sollte der minimal gemessene Druck im Allgemeinen nicht weniger als 1/3 des Skalenendwerts des Instruments betragen und der Wert sollte im Allgemeinen 2/3 der oberen Messgrenze des Instruments nicht überschreiten. Um gleichzeitig die Lebensdauer des elastischen Elements zu verlängern und dauerhafte Verformungen aufgrund längerer übermäßiger Krafteinwirkung zu verhindern, sollte der obere Grenzwert des Manometers höher als der gemessene Wert sein (1/2 bis 1/3 des Bereichs) und einen Spielraum lassen.
2. Auswahl der Instrumentengenauigkeit
Die Genauigkeit des Instruments sollte auf der Grundlage des zulässigen Messfehlers in der Produktion bestimmt werden. Man sollte nicht davon ausgehen, dass es umso besser ist, je höher die Genauigkeit des Instruments ist. Unter der Prämisse, die Prozessanforderungen zu erfüllen, sollten nach Möglichkeit Instrumente mit geringerer Genauigkeit, geringeren Kosten und höherer Haltbarkeit ausgewählt werden.
II. Installation des Manometers
Der korrekte Einbau des Manometers hat direkten Einfluss auf die Genauigkeit der Messergebnisse und die Lebensdauer des Manometers. Der Schlüssel zur Manometerinstallation ist die Auswahl des Druckmesspunktes:
(1) Der Druckmesspunkt sollte in einem geraden Abschnitt des Rohrs gewählt werden, in dem das Messmedium linear fließt, und nicht in Biegungen, Abzweigungen, Sackgassen oder anderen Stellen, an denen sich leicht Wirbel bilden.
(2) Bei der Messung des Flüssigkeitsdrucks sollte der Druckanschluss senkrecht zur Strömungsrichtung stehen und die innere Endfläche des Druckanschlusses sollte bündig mit der Innenwand des Geräts abschließen, ohne Vorsprünge oder Grate.
(3) Bei der Messung des Flüssigkeitsdrucks sollte sich der Druckanschluss am Rohrboden befinden, um eine Gasansammlung im Druckrohr zu verhindern. Beim Messen des Gasdrucks sollte sich der Druckanschluss oben am Rohr befinden, um eine Flüssigkeitsansammlung im Druckrohr zu verhindern.
(4) Zwischen dem Druckanschluss und dem Manometer sollte ein Absperrventil installiert werden, das sich in der Nähe des Druckanschlusses befinden sollte. Bei der Messung des Dampfdrucks sollte ein Kondensatorrohr installiert werden, um zu verhindern, dass Hochtemperaturdampf direkt mit dem Druckmesselement in Kontakt kommt. Zur Messung korrosiver Medien sollte ein Isolierbehälter mit neutralem Medium installiert werden.
III. Überprüfung und Kalibrierung von Druck- (Differenzdruck-) Messgeräten
Vor der Verwendung des Instruments muss es überprüft und kalibriert werden. Instrumente im Langzeitgebrauch sollten ebenfalls regelmäßig überprüft werden; Die Häufigkeit hängt von der Häufigkeit und Kritikalität der Nutzung ab. Wenn das Instrument über ein Fernübertragungssystem und ein sekundäres Instrument verfügt, sollte das sekundäre Instrument angeschlossen und gemeinsam überprüft/kalibriert werden. Die Methode zur Kalibrierung von Manometern besteht darin, zur Kalibrierung ein Standardmanometer zu verwenden.
IV. Vorteile digitaler Manometer
Digitale Manometer sind analogen Manometern in allen Belangen überlegen. Sie überwinden die Einschränkungen der Sensorleistung bei niedriger Spannung und geringem Stromverbrauch und lösen erfolgreich die Probleme der Sensortemperaturdrift und des Einflusses von Batteriespannungsschwankungen.
